Herbstliche Gartenvorbereitung: Was vor dem Winter pflanzen

Gewähltes Thema: „Herbstliche Gartenvorbereitung: Was vor dem Winter pflanzen“. Wenn die Luft frisch wird, beginnt die stille Hauptsaison für kluge Gärtnerinnen und Gärtner. Lassen Sie uns gemeinsam planen, pflanzen und den Frühling vorausdenken. Abonnieren Sie unsere Tipps und teilen Sie Ihre Erfahrungen!

Knoblauch: Kälte als Wachstumsturbo

Die Winterkälte fördert die Zeilenbildung und kräftigt das Wurzelsystem, sodass Knoblauch im Frühjahr sofort durchstartet. Wer im Oktober pflanzt, erntet meist größere, würzigere Knollen. Haben Sie es schon ausprobiert? Schreiben Sie uns Ihre Resultate!

Pflanztiefe und Standort

Als Faustregel gilt: Zwiebeln zwei- bis dreimal so tief setzen, wie sie hoch sind. Der Boden sollte gut drainiert sein, damit nichts fault. Sonnige Lagen belohnen mit intensiverer Farbe und stabilen, standfesten Blütenstielen.

Mischungen mit Wirkung

Kombinieren Sie frühe Krokusse mit mittleren Narzissen und späten Tulpen für einen langen Blütenreigen. Naturnahe Mischungen locken Wildbienen an. Verwenden Sie bei Wühlmausdruck Drahtkörbe, damit Ihre Lieblinge sicher wieder auftauchen.

Winterharte Salate und Gemüse

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Säen Sie Feldsalat und Spinat je nach Region von August bis Oktober. Wählen Sie robuste Sorten wie ‚Verdil‘ oder ‚Matador‘. Kurze Tage und kühle Nächte verhindern Schossen und sorgen für zarte Blätter mit feinem Aroma.
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Ein einfaches Gartenvlies hält Frost ab, speichert Wärme und schützt vor kaltem Wind. Lüften Sie an milden Tagen gegen Pilzbefall. Kleine Tunnelfolien tragen erstaunlich viel zur Ernteverlängerung bei, besonders in windoffenen Lagen.
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Ernten Sie einen Handkorb Spinat, mischen Sie Walnüsse, Ziegenkäse und ein warmes Honig-Senf-Dressing. Teilen Sie Ihr Lieblingsrezept für Wintergrün mit uns. Welche Kombination überzeugt Ihre Familie an kalten Abenden besonders?

Gründüngung: Kraftkur für den Boden

Mischen Sie Tiefwurzler wie Roggen mit Leguminosen wie Ackerbohnen. So entsteht Porenraum, und es wird Stickstoff gebunden. Phacelia ist bienenfreundlich und nicht mit gängigen Kohl- oder Bohnenfamilien verwandt, ideal für vielfältige Fruchtfolgen.
Wählen Sie einen sonnigen, luftigen Platz mit durchlässigem Boden. Lockern Sie das Pflanzloch großzügig, mischen Sie Kompost ein und vermeiden Sie Staunässe. Ein Gießrand hilft, Wasser direkt an die Wurzeln zu leiten.
Setzen Sie einen stabilen Pflock und binden Sie mit Kokosstrick an. Weißanstrich schützt junge Rinde vor Frostrissen. Bei Nagern hilft ein Drahtmanschettenschutz. Gießen Sie auch an frostfreien Wintertagen bei Trockenheit nach.
Alte Apfelsorten wie ‚Boskoop‘ oder ‚Gravensteiner‘ tragen Charakter und Aroma. Mein Großvater pflanzte im Herbst eine namenlose Birne, die jedes Jahr zuverlässig süß war. Welche Geschichten tragen Ihre Bäume? Schreiben Sie uns!

Mulchen, überwintern, planen

Mulchmaterial klug wählen

Laub, Stroh und gehäckselter Strauchschnitt schützen Bodenleben und Feuchtigkeit. Auf stickstoffbindender Rinde ergänzen Hornspäne. Mulchen Sie nicht direkt an Stängelansätze, um Fäulnis zu vermeiden. Welche Mischung funktioniert bei Ihnen am besten?

Winterschutz mit Augenmaß

Nicht alles wegräumen: Stängel und Samenstände bieten Insekten Quartier und Struktur. Empfindliche Stauden mit Reisig abdecken. So verbindet Ordnung sich mit Naturfreundlichkeit. Zeigen Sie uns Ihr schönstes „Winterbild“ aus dem Beet!

Planung für den Vorsprung

Skizzieren Sie Beete, notieren Sie Erfolge und Pannen, planen Sie Fruchtfolgen. Bestellen Sie rechtzeitig Saatgut für Frühstarter. Abonnieren Sie unsere Erinnerungen, damit Sie keine optimalen Pflanzfenster im Spätwinter verpassen.
Spardga-hannover
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